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Weihnachtsgedanken – Rituale, Gefühle und ein großes Dankeschön

An Anna-Lena und Susi

Ihr Lieben, es ist der 24.12. und was mache ich? Richtig, ich blogge! Warum? Blogging is my cardio! Außerdem wollte ich Euch noch wissen lassen, was meine Weihnachtsgedanken – Rituale und Gefühle in der Zeit sind und wollte ein großes Dankeschön da lassen. An wen? Na, lest mal!

Die Weihnachtszeit ist heute auf ihrem Höhepunkt!

Ja, es ist endlich heiliger Abend! Aber in den letzten 4 Wochen davor, geht es heiß her! Was bedeutet das? Bei uns laufen die Vorbereitungen, alle Jahre sehr gleich ab:

Wir nehmen uns vor, alles ruhig und gut geplant anzugehen.

Was wird daraus? Wie immer Chaos! Aber davon lassen wir uns nicht stressen. Wir schaffen es trotzdem, das Weihnachtsbuch mit den 24 Geschichten, Gedichte und Liedern zu lesen. Warum wir das trotz Stress schaffen? Weil die Kinder größer sind und die Nachtruhe nicht um 18 Uhr beginnt. Gelesen haben wir eigentlich immer ab 20:30 Uhr. Und danach zusammen gebetet und ab ins Bett. Rituale, die den Kindern Halt geben und die sie wissen lassen, dass sie mir wichtig sind. Und die sie auch einfordern. 

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Welche Rituale gibt es noch bei uns?

Plätzchen backen –  mindestens einmal in der Zeit.

Es ist immer wieder ein Spaß zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt haben, dass sie fast alles alleine können, aber trotzdem noch (wenigstens ein bißchen) meine Hilfe brauchen. In der Woche vor Weihnachten kaufen wir und meine Eltern einen Weihnachtsbaum – besser gesagt 2, meine Eltern haben jedes Jahr einen eigenen. Wir fahren aber zusammen – ein Ritual, wie gesagt. Wir schmücken dann zusammen unseren, was allerdings immer nur sehr motiviert beginnt, aber die Kinder haben relativ schnell keine Lust mehr, dann mache ich den Rest. Papa darf die Spitze drauf setzen – sein Ritual.

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Ab Anfang der Adventszeit ist es bei uns hell erleuchtet – ich glaube, die Nachbarn hassen uns! Bei uns kann es nicht genug Lichterketten geben, im Haus und auch außen. Schade, dass wir nicht ein noch größeres Haus haben oder Grundstück. Wir eskalieren jedes Jahr aufs Neue beim Aufhängen. Und kaufen immer neue Lichter dazu. Es wird nie ein Ende geben.

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Meine Kinder freuen sich immer noch,

genauso wie vor 5 Jahren, als sie noch kleiner waren. Es gibt einfach etwas, was sich nie ändert! Das ist sehr schön.

Ein total bescheuertes Ritual, was mich immer sehr annervt, ist, Menschen zu beschenken, mit denen man das ganze Jahr keinen Kontakt hat und deren Eltern man nicht mal leiden kann. Aber da diese unsere Kinder auch beschenken fühlt man sich in der Verpflichtung! Das nervt schon zu den Geburtstagen, könnte es doch endlich mal ein Ende nehmen.

Schöner ist es, Menschen zu beschenken, denen es nicht so gut geht. Deshalb sind wir immer damit beschäftigt, den berühmten Schuhkarton zu füllen und zu verschicken. Und natürlich die Geschenke für Menschen, die uns am Herzen liegen.

Ich bin in der Zeit und am meisten heute erfüllt von Dankbarkeit

Dankbar, dass wir gesund sind, dass  es uns gut geht, dass es in unserer Macht liegt, anderen das Leben leichter zu machen.

Dieses Jahr bin ich sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich dieses Jahr machen durfte, bei denen ich Menschen kennenlernen durfte, die mich so bereichert haben. Ihr seid einfach die Besten! Ich danke Euch für die Anerkennung, die Ihr mir entgegen bringt, die Freundschaft, die Ihr mir anbietet.

Und natürlich bin ich unendlich dankbar für meine fantastische Familie! Meine Kusinen Anna-Lena und Susanne! Ich liebe Euch unendlich!

Was mich total annervt:

Egal, wo ich hinkam in der Adventszeit: Nur genervte Menschen! Keine Dankbarkeit, dass da Familien sind, die hinter ihnen stehen. Nein, genervt von der Familie! Wie oft habe ich den Satz gehört: „Hoffentlich ist es schnell vorbei, bei uns beginnt Weihnachten immer nach Weihnachten!“ Genervt, weil die Familie kommt, weil man sich bei der Familie sieht.

Eins sage ich Euch: Wie gerne wäre ich genervt von der Familie! Früher sind wir zu meinen Schwiegereltern gefahren, um dort einen Großteil der Familie zu treffen und zu besuchen. Ich war da von niemanden genervt, sondern war mein Herz dann immer sehr warm. Nun sind meine Schwiegereltern beide nicht mehr bei uns – der Rest der Familie kommt nicht mehr zusammen! Es fehlt. Und tut so weh.

Wie gerne würde ich mich wieder über meine Schwester aufregen, die auch am heiligen Abend viel zu viel rauchte, obwohl sie ja starke Hormone nahm. Die sich hätte besser anziehen können, zu so einem Fest. Die Sachen erzählte, die mich geärgert haben. Leider kann ich das nicht mehr. Wie gerne würde ich sie dann trotzdem drücken und ihr sagen, dass ich sie liebe. Das habe ich nie getan. Es tut mir so leid, dass ich das nicht nachholen kann.

Seid nicht genervt – seid dankbar!

Es könnte nächstes Jahr schon anders ein!

Und nun – mache ich mich an die restlichen Vorbereitungen! Um es denen schön zu machen, die da sind! Um glücklich leuchtende Kinderaugen zu sehen! Um selbst warm im Herzen zu sein! Und niemals genervt…

Ich wünsche Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest – und ein toller Neujahrsbeginn! Ohne genervt zu sein. Nur geliebt.

 

Eure Bea.

 

12 Kommentare

  • Anonymous

    Frohe Festtage🌟🔔🌟
    Ich bin nur eine stille Leserin,möchte mich aber mal für deine Beiträge bedanken. Man kann nicht immer einer Meinung sein,aber ich lese sehr gerne bei dir und finde du hast eine wunderschöne,angenehme
    feine Schreibweise.
    @babs.kl

  • Kristina

    Das verstehe ich auch nicht, wie man zu Weihnachten genervt sein kann. Da gibt es einen Tipp an alle da draussen: Fangt schon mal früher an, Geschenke zu kaufen. Dann muss man nicht am letzten Tag los und sich abhetzen.
    Ich mag diese Wuseligkeit. Beschäftige mich gerne mit den Geschenken. Und mache mir Gedanken über das Essen (bei uns gibt es nichts traditionelles). Und ich mag das Zusammensein, da jeder doch immer beschäftigt ist, sieht man sich im Jahr nicht so oft. Weihnachten ist doch ein guter Grund, zusammen zu kommen.
    Schöne Festtage noch und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    LG
    Kristina

  • Mo

    Ein schöner Beitrag. Mir fehlen auch meine Angehörigen, die am Weihnachtsfest nicht mehr teilnehmen können. Ich habe es immer geliebt, wenn wir alle zusammen unterm Baum saßen.
    Liebe Grüße,
    Mo

  • Sam

    Sehr schöne Rituale für dich und deine Familie! Und der Sinn dahinter erst Recht. <3
    Mir persönlich bedeutet Weihnachten ehrlich gesagt nicht viel. Ich wünsche mir, dass die Menschen das ganze Jahr an Liebe und Dankbarkeit denken. <3

  • ChillJil

    Liebe Bea,
    das waren sehr viele wahre und schöne Worte. Meine Mutter regt sich auch immer über alles auf – und mein Vater beginnt mitzumachen. Ich habe daher dieses Jahr beschlossen alles weg zu lächeln und das hat auch ganz gut geklappt 😉 Lass dich nicht ärgern und komm gut ins neue Jahr!
    Lieben Gruß
    Jil

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