Detox; Intervallfasten; 16:8; Fasten; Fastenzeit
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Detoxgeflüster – Intervallfasten 16:8

Ich bin mal wieder bei einer Blogparade dabei. Warum? Weil mich das Thema interessiert und ich denke, es könnte Euch interessieren. Wie ich das Thema Detox angehe? Ich zeigs Euch, in meinem neuen Beitrag: Blogparade Detoxgeflüster – Intervallfasten 16:8. Viel Spaß beim Lesen.

Ich verweise hier auf den Beitrag von Dr. Annette Pitzer, mit der ich schon häufiger einen regen Austausch hatte und die ich sehr schätze! Sie unterstützt mich sehr bei meiner Histaminintoleranz, belächelt mich nicht. Ein bisschen Kollegin (ne, Annette?), weil ich ja Tierheilpraktikerin bin, aber mit einem Wissen in humaner Medizin. Ich mag Ihre Seite sehr, schaut mal bei ihr rein, sie deckt mit einem enormen Wissen viele verschiedene Bereiche ab: https://blog.annette-pitzer.de/

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Die Idee das Fasten auszuprobieren, hatte ich schon vor vielen Jahren. Es aber trotzdem nie versucht. Nun aber kam der perfekte Moment:

Histaminintoleranz

HIT; Histaminintoleranz

Mein Körper zeigt mir derzeit ständig, dass ich wohl zu nachlässig mit ihm umgehe. Vor 2 Jahren wurde bei mir die Histaminintoleranz festgestellt und ich brauchte ein Jahr, um zu lernen, damit umzugehen. Dabei geholfen hat mir der Kontakt zur lieben Natalie von https://www.instagram.com/histaminfreigeniessen/ , die sehr viele Rezepte auf ihrem Instagram-Account hat, an die ich mich erst so nach und nach rantraute. Denn nicht jede Histaminintoleranz ist gleich. Ich kann andere Dinge essen, die Natalie zum Beispiel nicht essen kann und umgekehrt. Das muss man ausprobieren. Aber ist es nicht schön, sich mit jemanden auszutauschen, dem es ähnlich geht??

Eingeklemmter Nerv

Letztes Jahr klemmte sich mal einfach so ein Nerv in meinem Rücken ein, der mein rechtes Bein lahm legte. Yeah, Schmerz rockt! Allerdings konnte mir die Schmerzspritze und die Schmerztabletten zwar kurz helfen, aber das war ja keine Lösung von Dauer. Ach, wäre es nicht schön, wenn es einfach ein Mittelchen geben würde, und gut ist?? Tja, leider nicht. Was war denn die Lösung? Sport machen und mehr auf den Körper hören.

Klingt ja leicht, ne? Aber ich hatte immer vor Sport zu machen, kam aber zeitlich nicht dazu. Und der innere Schweinehund, der hat ne riesige Macht. Aber wenn man die Schmerzen loswerden will, dann muss man diesen besiegen. Also den Schweinehund.

Stepper; Workout; Sport; Sportprogramm

Diabetes

Anfang diesen Jahres ging es mir sehr schlecht, jeden Morgen war mir sehr übel, ich überlegte schon, schwanger zu sein, obwohl dies ausgeschlossen war. Da ich zur Zeit nicht hormonell verhüte, dachte ich auch nicht an eine hormonelle Veränderung. War es ja auch nicht. Es war eine beginnende Diabetes. Und wie könnte ich das Ruder herumreissen? Meine Ärztin beriet mich dabei. Leider wieder nicht mit einem Mittelchen und alles ist wieder gut. Wäre ja zu schön.

Eine Diät sollte ich machen. Als ich sie darauf hinwies, dass ich ja histaminintolerant bin, fiel ihr auch nicht mehr viel ein. Außer: Fasten. Welche Art, sollte ich mir selbst aussuchen.

Ich entschied mich für Intervallfasten. Wie funktioniert das?

Das Fasten wird seit mehreren Jahrhunderten in diversen Religionsrichtungen unterschiedlich praktiziert und ausgeübt. In vielen der alten traditionellen Methoden finden sich die heute beliebten Fastenmethoden wie “5-2” oder “16-8” wieder. Unabhängig von den religiösen Ansichten finden immer mehr Menschen in der heutigen Zeit ihren Weg zurück zu dieser Ernährungsform, denn das Intervallfasten hat viele positive Auswirkungen auf den Körper, die Gesundheit sowie den Geist und die Seele. Körper und Geist werden unabhängiger vom ständigen Verlangen, den Appetit und Hunger zu stillen. Man fühlt sich energetischer, gesünder und nimmt das Essen und Leben wieder mehr wahr und gewinnt nach der Zeit der Enthaltsamkeit wieder mehr Freude an den Mahlzeiten. (Quelle: BodyFast)

Das passt doch wie Arsch auf Eimer in die jetzige Fastenzeit, in der wir uns doch gerade befinden, oder?

Ich höre immer nur von einem „Trend“, dabei gibt es diese Art zu fasten schon sehr lange und es war früher nicht normal, so viele Mahzeiten regelmäßig wie heute zu sich zu nehmen. Wir leben nun mal im Überfluss, das darf man nicht vergessen.

Unser Körper ist garnicht darauf ausgelegt. Deshalb motzt wohl jetzt meiner. Der Darm benötigt Pausen, um toxische Zwischenprodukte und ungesunde Fettarten abzubauen. Die Darmflora erholt sich in den Verdauungspausen, der Stoffwechsel wird flexibler.

Ich will Euch jetzt garnicht alles berichten, wofür es für Euren Körper speziell gut ist. Lest es selber nach https://www.bodyfast.de/de/intervallfasten-dein-weg-zum-gesunden-abnehmen-und-mehr-wohlbefinden. Ich berichte nun einfach über meine Problematik und was ich nun seit 4 Wochen fasten beobachte:

Ich mache die 16:8 Methode

Ich esse nichts ab 20:30 Uhr bis 12:30 Uhr und trinke ausreichend stilles Wasser.

Meine Blutzuckerwerte haben sich nach 2 Tagen verbessert, nach einer Woche waren sie im normalen Maß. Ich beobachte sie nun selbst und muss keine Medikamente nehmen.

Ich habe dank der Histaminintoleranz immer starke Wassereinlagerungen, was bedeutet, dass ich auch mal über Nacht 5 Kilogramm mehr wiege, was ausschließlich Wasser ist. Diese sitzen überall im Körper, auch im Gesicht. Normalerweise nehme ich entwässernden Tee oder sogar Tabletten, die ich vor dem Fasten abgesetzt habe. Im Gesicht habe ich, seit ich faste, keine Wassereinlagerungen mehr, nur noch in den Beinen aber seltener, was ich auch darauf zurück führe, dass ich ja mehr Sport mache.

Wie es sich auf meine Allergien auswirkt, werde ich nun beobachten, denn bisher habe ich nur leichte Symptome des Heuschnupfens, allerdings hatte ich letztes Jahr und das Jahr zuvor schon im März deutlich mehr Symptome, auch Atemnot (Asthma), welches bisher ausblieb. Ich weiß allerdings nicht, ob das auch ohne das Fasten so wäre.

Meine Rückenschmerzen (der eingeklemmte Nerv) waren schon vor dem Fasten weg, weil ich ja mehr Sport mache.

Ich benutze die App, die auf der oben genannten Seite zu finden ist, allerdings die kostenlose Version. Mir reicht das, es erinnert mich, wann die Zeiten beginnen, denn am Wochenende verlagere ich sie gerne um eine Stunde nach hinten.

Wie ernähre ich mich in den 8 Stunden?

Eigentlich wie immer. Was wohl der Grund ist, dass ich nicht viel abnehme. Es war aber nicht mein Ziel mit dem Fasten abzunehmen. Eher ein netter Nebeneffekt. Witzig finde ich, dass ich in diesen 16 Stunden Hunger habe. Wenn ich vorher abends gegessen habe, dann war ich satt. Das bin ich jetzt auch. Aber ab da, wo mir bewusst wird, dass es jetzt lange dauert, bis es wieder was gibt, knurrt mir der Magen. Mein Körper hält wohl noch immer an den vielen Mahlzeiten fest. Besser gesagt, mein Hirn. Aber wenn ich dann essen darf, bin ich sehr schnell satt. Also nix Heißhunger und dann alles rein was geht. Ich gönne mir ab und zu Süßes. Wie gesagt, ich will nicht abnehmen.

Ich fühle mich besser, habe keine Bauchkrämpfe mehr. Auch vitaler. Ich habe verschiedene Sportprogramme, die ich nun nach und nach ausübe. Darüber berichte ich ein anderes Mal. Ich spüre, dass in meinem Körper ganz viel passiert. Deshalb möchte ich auch weitermachen, dranbleiben. Ich habe nun kurze Zeit pausiert und ab heute geht es weiter. Es tut mir gut. Das ist das Wichtigste.

Stepper; Workout; Sportprogramm

Dies ist kein medizinischer Text! Wer dies mir nachmacht, der tut das auf eigene Gefahr. Wer Bedenken hat, soll einen Arzt aufsuchen.

Wie gefiel Euch mein Beitrag zur Blogparade „Detoxgeflüster – Intervallfasten 16:8“? Lasst es mich wissen, in den Kommentaren.

Eure Bea.

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29 Kommentare

  • Tabea

    Liebe Bea,

    finde ich super, dass Du das ausprobierst und damit auch schon Erfolge hattest. Ich selbst habe das Intervallfasten auch schongetestet, auch 16:8. Ich kam damit gut klar, solange ich gearbeitet habe. Im Urlaub war mein Rhythmus so anders, dass ich es nicht durchgehalten habe. Mal sehen, vielleicht probiere ich es noch einmal aus 🙂

    Viele liebe Grüße,

    Tabea

  • Marie-Theres

    Hey, ich habe schon viel von Intervallfasten gehört, das ist ja momentan total im Trend. Für mich persönlich ist es nichts, da ich diverse Krankheiten haben, die ein längeres Verweigern von Nahrung nicht zulassen würden. Es ist wie mit so vielen Ernährungstrends – sie kommen und gehen. 🙂 Früher hieß es mal: Fünf kleine Mahlzeiten am Tag sind optimal, jetzt heißt es stundenlang nichts essen sei gut, mal ist Obst super gesund, mal sollte man höchstens eine Portion essen…. 😛 Es ist auf jeden Fall super, wenn dir das Fasten gut tut!
    Liebe Grüße,
    Marie

  • Carry

    Über Intervallfasten stoße ich in letzter Zeit immer häufiger, doch ich glaube, so ganz wäre das Konzept nichts für mich. Zwar „faste“ ich meist 16 Stunden am Stück nicht, doch das eher zufällig und mal früher und mal später. Je nachdem wann ich frühstücke und wann ich abends zuletzt was esse. Ich freue mich aber für jeden, der damit Erfolge erzielt 🙂

  • FiosWelt

    Intervallfasten schaffe ich nicht. Ich brauche morgens neun Frühstück und wenn ich abends nichts esse Wache ich nachts auf und habe Hunger. Dafür versuche ich Wunsch tagsüber gesund zu essen. Ich finde die Idee aber sehr gut.

    Liebe Grüße
    Fio

  • Sophie

    Liebe Bea,
    Leider ist es ja oft so, dass man etwas macht, wenn die Wehwechen beginnen. Bei mir ist es leider auch so. Intervallfasten finde ich wahnsinnig spannend! Ich denke je nach Tagesablauf, bzw. Beruf, ist es gut oder schlecht machbar. Ohne Essen zur Arbeit, da würde ich umkippen 😀 Ich probiere mich seit einigen Wochen an zuckerfreier Ernährung. Eine wahnsinns Umstelljng, aber ich beginne schon die ersten Verbesserungen zu merken: Gewichtsabnahme, bessere Haut und weniger Entzündungen. Ich hoffe, dass ich so mein Gewicht etwas reduzieren kann und es mir körperlich besser geht.
    Liebe Grüße,
    Sophie

  • Simone

    Hallo,
    Danke für diesen informativen Beitrag. Ich habe mich noch nie mit dem Thema Fasten befasst, schon gar nicht mit Intervallfasten. Aber wenn ich Deine Erfolge sehe, bin ich och beeindruckt. Vielleicht sollte ich mich damit einmal näher beschäftigen.

    Viele Grüße,
    Simone

  • Mo

    Liebe Bea,

    ich finde es großartig, dass du auf deinen Körper hörst und beginnst etwas zu verändern. Das Intervallfasten ist mir auch schon begegnet, aber da habe ich mich bisher her noch nicht ran getraut. Ist schon eine lange Zeit so 16 Stunden. Hut ab, dass die das so gelingt. Schön, dass es dich aber vor allem auch gesundheitlich nach vorne bringt. Das freut mich sehr.

    Liebe Grüße,
    Mo

    • Mamabeasblog

      Ohne meine gesundheitlichen Probleme hätte ich es nie versucht. Es tut mir gut, aber die Pausen, die ich einlege, tun es auch. Danke für Deine Worte. Lieben Gruß zurück.

  • Emilie

    Ich habe im letzten Jahr während der Fastenzeit auch Intervallfasten gemacht und war begeistert. Ich habe super gut geschlafen und hatte eine tolle Haut. Besonders beeindruckend finde ich dass du seither keine Wassereinlagerungen hattest! Da scheinst du ja den richtigen Weg für dich gefunden.
    Liebe Grüße,
    Emilie

  • Sigrid

    Halli hallo,

    also ich muss ja zugeben, dass ich normalerweise absolut kein Fan des Fastens bin (ich glaub ich habe einfach nicht genug Willenskraft um das konsequent durchzuziehen, haha), aber ein Intervallfasten, wie von dir beschrieben, würde ich mir einreden lassen. 🙂 Vielleicht würde ich dann sogar „auf den Geschmack“ kommen bzw. es eben schrittweise lernen, für eine gewisse Zeit auf etwas zu verzichten.

    Liebe Grüße,
    Sigrid

    • Mamabeasblog

      Es kommt immer auf einen Versuch an. Ein richtiges Fasten trau ich mich auch nicht, da habe ich Angst vor. Aber so 16 Stunden nichts zu essen um den Körper neu zu reseten, das finde ich, geht mal. Gruß zurück.

  • Birgit | Travelsome

    Danke das du deine Erfahrungen Zimmer intervallfasteb mit uns teilst. Ich finde das Athens auch sehr spannend, aber hatte bisher noch nie die „Not“ es machen zu wollen. Wenn ich deine Erfahrungen so lese, wäre es aber einen versuch wert!

  • Sandra

    Ich bin ein großer Fan des Intervallfastens und mache das so wie Du in 16:8. Naja – eigentlich mehr 18:6. Ich futtere ab 12 Uhr und dann meist nur bis 18 Uhr. Das hat vor allem jetzt geholfen, seit es nach low cab ein wenig steht.
    Viele liebe Grüße an Dich
    Sandra

  • Sarah

    Ich höre zum ersten Mal davon. Klingt aber durchaus interessant. Jedoch stelle ich mir das sehr schwer vor ohne Frühstück am Vormittag :/ da brauch ich meist was um Energie für den Tag zu tanken

  • Corinne

    Danke für deinen Detox-Beitrag. Als Therapeutin habe ich mich viel mit Ernährung befasst und auch Intervallfasten ausprobiert. Da ich ein Mensch bin, der vor allem am Morgen viel Nahrung braucht, musste ich diese Methode relative schnell überdenken. Das bin einfach nicht ich. Ich muss essen, was und wann immer ich will. Ich denke aber schon, dass Ernährungsumstellungen dem einen oder andern tatsächlich helfen können. Manchmal kann eine Umstellung auch helfen, das ursprüngliche, seelische Problem dahinter zu erkennen und zu ändern.

    Ich bin allerdings von vielen Ernährungsweisheiten und Sturen Methoden, die auf gewisse Lebensmittel oder Essenszeiten begrenzt sind, gar nicht mehr begeistert. Viele Menschen werden bei Ernährungsumstellungen auch schlecht oder gar nicht therapeutisch begleitet und die ursprünglichen Probleme, die hinter bestimmten Unverträglichkeiten, Allergien oder Übergewicht stecken, werden einfach ignoriert oder verlagert. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass die Ernährungsgewohnheiten in Zwangsstörungen enden, die manchmal nicht leicht zu erkennen sind.

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