Mobbing am Arbeitsplatz und in der Schule
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Mobbing am Arbeitsplatz und in Schulen

Ein Beitrag von Andreas von der Wunschschmiede.net hat mich auf die Idee gebracht, mal über das Thema „Mobbing“ zu schreiben. Was ich dazu erlebt habe, könnt Ihr heute in meinem Beitrag lesen: Mobbing am Arbeitsplatz und in Schulen.

Andreas ist Anti-Mobbing-Coach. Er hat eine tolle Website mit tollen Beiträgen, dabei ist der Beitrag https://www.wunschschmiede.net/mobbing-warum-mobben-menschen/

Dieser Beitrag hat mich bewegt, meinen zu schreiben. Mein Beitrag enthält //WERBUNG// wegen Links.

Warum mobben Menschen?

Dafür gibt es sicher zahlreiche Gründe. Ich bin kein Mobbing-Coach, ich kann keine Fragen beantworten. Ihr könnt gerne in Andreas‘ Beitrag schauen, da bekommt Ihr Antworten. Ich kann lediglich meine eigenen Erfahrungen teilen. Und diese sind mittlerweile zahlreich.

Es begann in der Schule…

Doch dies will ich garnicht mehr so betonen. Eigentlich erging es mir in der Schule nicht schlecht. Ich hätte gerne dazu gehört, wurde allerdings viel ausgeschlossen oder einfach nicht wahrgenommen. Ich wurde wohl eher als uncool eingestuft und so jemand will halt keiner dabei haben. Keine Markenklamotten, nicht pferdeverrückt (wenn man bedenkt, dass ich später ein eigenes Pferd hatte), eher der Typ Mensch, der nicht in eine oberflächliche Gruppe passt. Aber das war und ist mir bis heute so lieber. Ich bin nicht angepasst, ich bin ich.

Als Teenager hat man dieses Rückrat allerdings nicht. Das kommt erst später.

In meiner Ausbildung wurde ich gemobbt von einer Kollegin und der Chefin. Naja, das hatte sich nach der Ausbildung ja gelegt, weil ich die Stelle wechselte. Trotzdem war es nicht schön für mich, kein angenehmes Arbeitsklima.

Danach hatte ich einige Stellen. In vielen ging es mir gut, in anderen wurde ich gemobbt. Dabei wollte ich doch einfach nur in Ruhe arbeiten. Durch zahlreiche Fortbildungen konnte ich mehr wie die Kolleginnen, was diese nicht abkonnten. Oder aber sie waren neidisch, hätten sie doch auch gerne genau diese Stelle.

Man wird härter – und lässt sich nichts gefallen!

Was bedeutet, man sucht erst das Gespräch zu der mobbenden Person. Diese fühlt sich dadurch in ihrem Tun bestärkt, hat sie genau das erreicht, was sie wollte – das man sich ärgert und schlecht fühlt. Danach sucht man das Gespräch zu anderen Kollegen. Denn Mobber machen das selten mit nur einer Person. Diese sind aber froh, im Moment nicht die Zielscheibe zu sein und werden es tunlichst vermeiden, dass die mobbende Person ihren Fokus wieder auf sie richtet. Im Gegenteil – sie machen dann sogar mit.

Der nächste Gang ist der Gang zum Chef, Abteilungsleiter, je nachdem. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass auch das nichts bringt. Entweder sie halten total zum Mobber, nehmen diesen in Schutz und verschließen die Augen, oder sie erkennen die Situation, tun aber nichts.

Kurze Anekdoten dazu aus meinem Leben:

Einmal wurde mir angeraten, zu kündigen, weil die Kollegin (die Mobberin) sich bückt und der Chef darauf nicht verzichten will. Ihr versteht schon. Ein anderes mal wurde ich als Mobberin bezeichnet, weil ich mich beim Chef beschwerte und somit ja hinter dem Rücken der Person redete und diese als Mobber bezeichnete. Das wäre ja auch eine Form von Mobbing. Dort wurde auch gesagt, es hätte bisher nie Mobbing dort gegeben, und es würde auch keins geben. Punkt. Einfach Punkt und dann gibt es das nicht. So einfach ist das.

Der häufigste Grund des Mobbings an MIR war Neid.

Jahrelang zusammen gearbeitet, sich gut verstanden, sich besser gekannt wie manch ein Freund. Plötzlich spitze Bemerkungen unter der Gürtellinie, aus Gesprächen wird man ausgeschlossen, es wird hinter dem Rücken getuschelt. Das über mehrere Monate. Man denkt, man sieht Gespenster, bildet sich das nur ein. Irgendwann kommen die anderen Kollegen auf einen zu, fragen, was los ist. Man sagt, dass man sich auch wundert. Und dann fängt man an zu grübeln. Was hat sich verändert? Hat sich die Position verändert, in der man arbeitet? Hätte die andere diese auch gerne gehabt? Hat sich das Gehalt geändert? Das Verhältnis zum Chef/ zur Chefin? Wird man mehr gelobt? Hat sich privat etwas geändert? Größeres Auto? Bessere Kleidung? Größerer Urlaub?

Wo ist der Unterschied zu vorher, als man sich noch verstanden hat?

Es kann ja sein, dass man darauf kommt, ändert es allerdings nichts an der Situation. In meinem Fall, da egal was ich getan habe, nichts gebracht hat, habe ich den Job gewechselt.

Ich arbeite nun im Home-Office in der Firma meines Mannes und mir geht es gut damit. Ich werde nie wieder versuchen, mich mit Mitarbeitern oder Kollegen gut zu verstehen. Es wird immer auf einer professionellen Ebene basieren.

Nun kommen wir zum Mobbing in Schulen bzw. bei Kindern

Mein Sohn konnte, als er in den Kindergarten kam, nicht richtig sprechen, war aber immer zu groß für sein Alter, körperlich weiter entwickelt. Das ist bis heute so, mittlerweile hat er seine Sprache besser im Griff. Im Kindergarten hätte er gerne Freunde gehabt, wurde aber ausgelacht. Die Erzieherinnen versuchten gegenzusteuern, konnten aber gegen die Kinder nicht viel ausrichten. Kinder sind nun mal fies. Sicher gab es einige, denen tat Till leid. Aber sie hielten lieber zum Mobber, denn dadurch waren nicht sie die Opfer. Ja, sowas gibt es im Kindergarten schon.

Ich versuchte Spielarrangements zu bekommen, wir waren beim Kinderturnen, damit Till soziale Kontakte aufbauen konnte. Die anderen Eltern versuchten alles, dies zu vermeiden. Als ob es ansteckend wäre. Ja, Behinderte werden gemieden. Nicht richtig sprechen können, ist eine Behinderung.

In der Schule ging es natürlich weiter, waren dort ja dieselben Kinder, schließlich leben wir in einem Dorf. Till verlor niemals seine Lebensfreude, seine offene Art, obwohl er wirklich viel geärgert und am Ende auch provoziert wurde.

Mobbing am Arbeitsplatz und in Schulen

Was machte dieses jahrelange Mobbing aus meinem Kind?

Er wurde aggressiv. Sah in allem das Böse. Alles wäre gegen ihn gerichtet, selbst, wenn es nicht so war. Wenn getuschelt wird, hat er Angst, das über ihn geredet würde. Es dauerte jetzt 1,5 Jahre, dass er das Aggressive, das ausschließlich aus seiner Hilfslosigkeit und einer dadurch resultierenden Depression stammte, ablegte. Im Moment geht es echt aufwärts.

Till hat natürlich eine soziale Störung. Wie man eine echte Freundschaft aufbaut, weiß er nicht. Er besuchte jahrelang eine soziale Kompetenzgruppe und wird immer damit Schwierigkeiten haben. Natürlich möchte er einfach nur dazugehören. Ein normales Leben führen. Was allerdings bedeutet, dass er sich auch die „falschen“ Freunde sucht, schnell in Schwierigkeiten gerät, weil er den Mitschülern beweisen will, was er für ein toller „Hecht“ ist. Er kennt keinen Neid, beneidet niemand um das, was er hat. Deshalb versucht er mit seinem Hab und Gut anzugeben, in der Hoffnung, dadurch gemocht zu werden. Das löst dann wieder Neid aus.

Jetzt möchte ich nur eine Frage noch beantworten: Wie Schulen mit Mobbing umgehen

Die Schulen – egal ob Grund- oder fortführende Schulen – haben mittlerweile alle gute Grundsätze und Strukturen gegen Mobbing. Trotz allem wird es immer wieder Fälle von Mobbing geben, solange MENSCHEN auf die Schule gehen, und MENSCHEN dort arbeiten. Mir ist nur wichtig, dass das Thema ernst genommen wird. Und dass daran gearbeitet, dazu gelernt wird. 

Sicher wird das Thema gerne oft noch bagatellisiert. Schade. Auch Schade finde ich, dass die Eltern mitmachen. Sie sind Erwachsene, sie müssten es besser wissen. Aber ich ändere nie die Anderen. Ich kann nur meine Einstellung zu diesen ändern.

Was ich bewusst in diesem Beitrag nicht aufgenommen habe, ist Cybermobbing. Damit habe ich bisher keine Erfahrungen gesammelt, werde aber dieses Thema sicher in einem neuen Beitrag aufnehmen.

Ich hoffe, mein Beitrag zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz und in Schulen hat Euch zum Nachdenken angeregt. Vielleicht sogar so sehr, dass Ihr etwas verändern wollt. Andreas hat eine Petition ins Leben gerufen, die sich für die gesetzliche Regelung gegen Mobbing einsetzt. Schaut sie Euch an und wenn Ihr auch dafür seid, dass sich da etwas ändern muss, dann unterschreibt. Ich habe dies getan. https://www.openpetition.de/petition/online/gesetzliche-regelungen-gegen-mobbing

Eure Bea

32 Kommentare

  • L♥ebe was ist

    ein sehr sensibler Beiteag meine liebe Bea! ich muss es vor Jahren ja leider selber spüren, wie sich das anfühlt – es hat mich zwar rückblickend nun zu dem Menschen gemacht, der ich bin (wie so alles, was uns im Leben wiederfährt), dennoch wünsche ich niemandem, dass er das durchmachen muss!

    sehr gut recherchiert!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    • Mamabeasblog

      Liebe Tina,

      das tut mir sehr leid. Diesesmal habe ich nichts recherchiert, ich habe lediglich aus meinem Leben geschrieben.

      Schönes Wochenende, Liebes.

      Bea

  • Ina

    Ich persönlich war und bin bisher nicht betroffen gewesen. Aber mit den Kindern haben wir auch schon solche Erfahrungen sammeln müssen. Aber das wurde gut gelöst und ist heute kein Problem mehr.
    Deinem Sohn wünsche ich alles Gute, das er seinen Weg gehen kann und auch Freunde findet in seinem Leben, die ihm gut tun und ihn akzeptieren wie er ist.

    Lg aus Norwegen
    Ina

  • Petra :)

    Mobbing – ein unschönes Thema, dass viel Leid mit sich bringt. Ich kann wohl von Glück sprechen, dass mir dies nie passiert ist. Jedoch kenne ich Leute, die sich ihren Mobbern auch stellen mussten. Einfach nur schade, dass wir nicht zufrieden und freundlich miteinander umgehen können.

  • Sabrina

    Huhu,

    ein wahnsinnig tiefes Thema über welches du hier schreibst.
    Ich selbst war früher in der Schule immer eher einer der Kinder, die andere gemobbt haben. Leider.
    Mittlerweile bin ich älter, schlauer und wohl einfach vernünftiger geworden. Oft denke ich dran, warum man in der Pubertät so doof war, vor allem zu anderen.
    Rückgängig machen kann man es leider nicht, was aber geht, es anders machen. Nicht mobben, besser noch für andere, die es nich leicht haben dazusein.
    Leider ist es aber gerade in der Zeit mit Whatsapp und co wahnsinnig schwierig, vor allem das mobbing glaube ich noch schlimmer.
    Viele liebe Grüße Sabrina

    • Mamabeasblog

      Das Thema Cybermobbing habe ich extra rausgelassen, weil das eine ganz andere Härte und Plattform bietet. Dazu werde ich ein anderes mal kommen.

      Lieben Gruß, Bea

  • Katii

    Mobbing ist so etwas Schlimmes und absolut unentschuldbar… ich wurde leider in der Schule auch jahrelang gehänselt, weil ich zu dünn war… Über die Jahre hat mich das Ganze zum Glück stärker gemacht und zu dem gemacht, was ich jetzt bin – aber die Erfahrung muss wirklich keiner machen!

    Alles Liebe, Katii

  • Denise

    Ein sehr toller Beitrag zu einem absolut traurigen Thema. Mobbing ist wirklich nicht schön, wobei nicht schön ist auch das falsche Wort. Ich wurde selbst Jahrelang gemobbt und es war einfach schrecklich. Mir wurde damals leider nicth geholfen. Ich hoffe das meine Tochter das nie erleiden muss.

    • Mamabeasblog

      Das wünsche ich Leni auch. Aber sie hat schon ein sehr gesundes Selbstbewusstsein, da ist die Gefahr, gemobbt zu werden, deutlich geringer.

  • Julia

    Ein sehr interessanter aber auch trauriger Beitrag. Es ist schlimm dass es sowas gibt und immer noch so dramatische Auswirkungen haben kann. Danke für die Offenheit

    LG

  • Birgit

    Hallo Bea, ein Beitrag, der berührt und nachdenklich stimmt. Ich muss sagen, ich hatte bislang Glück und mich hat noch niemand gemobbt. Ich kenne es nur von meiner Schulzeit. Da gab es fiese Schüler, die schwache Lehrer gemobbt haben, das was schon manchmal heftig. Heute würde ich vermutlich dagegen einschreiten, aber damals fehlte dazu der Mumm. Viele Grüße Birgit

  • Eileen Julius

    Das ist ein wirklich wichtiges Thema!! Niemand darf gemobbt werden und schon gleich 3x nicht wegen einer Behinderung. Das bricht mir das Herz sowas zu lesen. Kinder können fies sein da gebe ich dir recht, ich glaube jeder hat in seiner Schul- oder Ausbildungszeit mindestens 1x erlebt, was Mobbing am eigenen Körper heißt. Ich finde es schlimm, dass wir bei diesen Thema immer noch nicht so weit sind. Ich finde es um so wichtiger, dass die Starken da nicht mitmachen und sich auf die Seite der Kleinen stellen, der gemobbten! Bekomme ich so etwas mit, greife ich ein. Aber wie du schon sagst die Leute zu ändern – alleine – ist schwer.

    Ich hoffe die Menschheit begreift irgendwann welche weitreichende Schäden das haben kann und hört auf sich so zu benehmen…

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

    • Mamabeasblog

      Es wird immer Mobber geben, aber die Frage ist, wie damit umgegangen wird. Das ist die Schwierigkeit. Entweder es wird ignoriert, oder kurz bestraft und das wars. Es gibt immer noch keine klare Regelung, wie damit umgegangen werden soll. Deshalb finde ich Andreas als Anti-Mobbing-Coach so wichtig!

  • Pia

    Ach Mensch, Mobbing ist so eine doofe Sache … auch wenn es einem manchmal schon zum Hals raussteht, ist es sehr wichtig die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren und da ist jeder Beitrag wichtig!

    Danke dafür ♥

  • Avaganza

    Liebe Bea,

    ein wichtiges Thema! Ich war selbst schon öfter mit Mobbing konfrontiert und war es auch in meiner Funktion als Manager. ich habe das immer sehr ernst genommen … was allerdings so an Schulen abgeht derzeit macht mich betroffen und wütend. Es sollte Pflicht sein dass es in der Schule jemanden gibt, der zu diesem Thema ausgebildet ist.

    Liebe Grüße
    Verena

  • Andreas

    Hallo Beate,

    danke für deine Offenheit und den sehr persönlichen Beitrag zu meiner Blogparade. Ich finde es wichtig und richtig an die Öffentlichkeit zu gehen und zu berichten, was dir widerfahren und deinem Sohn ist. Und so geht und ging es so vielen andren Menschen. Mobbing kann jeden treffen und es lässt sich wohl nie komplett verhindern In uns allen schlummert schließlich ein verstecker Mobber. Wir haben es beide erlebt, wissen was es macht und auch wie es entstehen kann. Ich finde es wichtig Jeden über die Folgen aufzuklären, wie Du geschrieben hast ist Neid u.a. eines der Hauptursachen für Mobbing, Bossing und Cybermobbing. Jeder hat die Möglichkeit sich für eine andre Art des Zusammenlebens zu entscheiden, geprägt von Respekt und Werten. Leben und Leben lassen! Danke für deinen wertvollen Blogartikel.

    Viele Grüße

    Andreas

    • Mamabeasblog

      Cybermobbing habe ich extra nicht mit eingebracht, denn darauf möchte ich gesondert eingehen. Gerade an fortführenden Schulen ist das ein großes Thema. Dazu möchte ich allerdings noch recherchieren und Interviews führen.

      Lieben Gruß, Bea.

  • Sophia

    Du hast ein wichtiges Thema angesprochen, das gefühlt immer aktuell ist und auch bestimmt bleiben wird. Ich selber habe schon Mobbing in der Schule und am Arbeitsplatz erleben müssen. Am Arbeitsplatz von ehem. Kollegen im älteren Alter und sogar von meiner ehemaligen Chefin und in der Schule haben meine Lehrer nicht viel ausgerichtet, obwohl sie es teilweise mitbekommen haben. Ich denke, dass man nur versuchen kann so gut es geht damit umzugehen und sich zu wehren. Ich habe jedenfalls daraus gelernt und reagiere heute sensibel, wenn jemand in meiner Gegenwart gemobbt wird oder ich das anderweitig mitbekomme.

    Liebe Grüße
    Sophia

  • Tina

    Das es Erwachsene gibt die mobben, finde ich total traurig und armselig. Bei Kindern ist das natürlich auch nicht schön und kann man auch nicht gut reden, aber es sind meistens (nicht immer) Kinder, die selbst schon so viele Probleme im Leben oder in der Familie haben, dass sie damit nicht fertig werden und als Opfer ihrer Umstände jemand anderen zum Opfer machen „müssen“. Das heißt also, dass diejenigen die mobben auf jeden Fall die Schwächeren sind. Leider ist das weder den Mobbern, noch den Mobbingopfern klar. Es ist halt sehr traurig, dass sich dadurch ein Kreislauf aus Opfern bildet. Ein Kind, dass jahrelang gemobbt wurde, wird wahrscheinlich Jahre brauchen, um darüber hinwegzukommen. Was ich dabei besonders schlimm finde ist, dass die Erwachsenen (Eltern, Lehrer…) das ja auch oft nicht mitbekommen und die Kinder nicht darüber reden. Jetzt verliert man auch noch das Vertrauen was jedes Kind eigentlich haben sollte „Vertrauen in den Schutz durch Erwachsene“, also Rückhalt. Ich hoffe, dass es richtig rüber kommt, was ich damit meine. Es ist schwer zu diesem Thema ein Kommentar zu hinterlassen, weil darüber könnte ich ewig schreiben, bis ich dazu alles gesagt habe, was mir auf den Lippen brennt.

    Aber eines möchte ich noch loswerden. Das allerschlimmste sind meiner Meinung nach Erwachsene die Kinder mobben! Ja, das gibt es nämlich auch!

    • Mamabeasblog

      Ja, das hatte mein Sohn auch. Lehrer die mobben. Darauf wollte ich nur nicht so sehr eingehen. Sie haben genug mitgemacht, wenn die Kinder schon „dran“ waren. Ich gebe Dir da absolut recht, die, die meinen Sohn gemobbt haben, waren Kinder, die zu Hause nichts zu lachen hatten. Stimmt. Eigentlich arme Würstchen. Und mein Sohn neigt auch dazu, zu mobben. Weil er „Angriff ist die beste Verteitigung“ auslebt. Natürlich habe ich da ein Auge drauf.

    • Mamabeasblog

      Ja, es wird Mobbing immer geben. Allerdings ist die Frage, wie damit umgegangen wird. Solange es wegignoriert oder bagatellisiert wird, solange müssen wir kämpfen!

  • Alice Christina

    Mobbing ist unglaublich schrecklich 🙁 Es beginnt ja schon so früh, im Kindergarten oder in der Schule – und ich kann mir einfach nicht erklären, warum manche Menschen andere quälen müssen 🙁 Ich kenne das leider auch aus der Arbeitswelt – gerade in der Welt, in der man denken sollte, dass Erwachsene miteinander richtig umgehen sollten. Wie sollen Kinder richtig miteinander umgehen, wenn es teilweise nicht mal erwachsene Menschen machen. Es tut mir unglaublich Leid, dass dir und auch deinem Kind das widerfahren ist und ich wünsch euch alles Liebe. Da muss aufjedenfall viel mehr über das Thema berichtet werden und vor allem an Schulen dagegen vorgegangen werden.

    Lieben Gruß,
    ❤ Alice von https://alicechristina.com

  • Familie-testet

    Mobbing ist leider ein sehr häufiges Thema, wo man wirklich überall mittlerweile findet. Ich weis gar nicht warum Menschen so gemein sein können, was ihnen das alles bringt? Es bringt mich oft zum Nachdenken, was diese Menschen damit auch bezwecken wollen.

    Liebe Grüße,
    Melanie

  • Tanja

    Mobbing am Arbeitsplatz hsbe ich selber nie erlebt. Übrigens hilft es auch zum Betriebsrat zu gehen. Und zur Krankenkasse! Wenn die nen Mobbingbeauftragen zur Firma schicken, dann werden die Chefs schnell wach. Wichtig ist halt nur, dass man alles dokumentiert was man erlebt. Aber das sollte es einem wert sein, denn wieso wilkst du den Job wechseln wenn sich jemand anderes scheiße verhält??

    • Mamabeasblog

      Klar, aber wenn man wo arbeitet, wo es keinen Betriebsrat gibt? Die Krankenkasse hat da niemanden geschickt, Firma war einfach zu klein.

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