Allgemein,  Familienleben

Eine aktive Familie

Sport – Opium für das Volk (Percy Clummings)

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Wir sind eine aktive Familie. Eigentlich schon immer. Schon vor den Kindern und als die Kinder da waren blieb es auch so. Erst im Croozer, der ein Fahrradanhänger mit Umbaufunktionen ist, dann auf dem Laufrad, Roller, später Fahrrad und Co. Ich fahre gerne Fahrrad und Inliner, bin aber auch zu Fuß gerne draußen unterwegs. Ein Grund, warum ich einen Hund habe.

Beates Bilder Handy 011

Wir sind also häufig draußen. Ein ganz großes Hobby von uns ist Geocaching. Das ist eine Schatzsuche mit GPS-Gerät oder Smartphone. Die Kinder können das schon mit dem GPS-Gerät selbst suchen und es ist uns immer wieder eine Freude, die kleinen Filmdosen, Schraubendeckel, Tupperdosen und anderes zu „heben“ und unseren Namen ins Logbuch einzutragen. Zu Hause suchen wir uns im Internet eine Route aus und laden uns die Punkte auf das GPS-Gerät. Dann geht die Tour los und abends sind wir alle erschöpft, müde und glücklich.

Natürlich ist das nicht unser einziger Sport.

Die Kinder begannen ihre Sport-Karriere beim Babyschwimmen. Das bot eine Hebamme im Krankenhaus hier in der Nähe an. Beim Großen konnte ich es noch komplett machen, beim Kleinen hatte ich leider nicht mehr die Zeit, einen ganzen Kurs zu buchen, weshalb ich auf das öffentliche Schwimmbad auswich, das auch Babyschwimmen anbot. Eine tolle Alternative.

Die Kinder waren so schon früh an Wasser gewöhnt, hatten Spaß beim Planschen, uns Müttern wurde mal die Last des schweren Kindes genommen, das sich ja gerne tragen lässt, konnten mit anderen Müttern in Kontakt treten. Eine tolle Win-Win-Situation.

Als die Kinder dann laufen konnten war Eltern-Kind-Turnen angesagt. Was für ein Spaß für Groß und Klein. Fragt im örtlichen Turnverein nach, da wird das sicher angeboten. Für mich war das mit dem Großen meistens sehr anstrengend, weil er schon immer sehr schnell und impulsiv war. Ich konnte mich kaum mit anderen Mamas unterhalten, weil ich eigentlich nur am hinterherlaufen war. Mit dem zweiten war dies dann einfacher.

An Turnen hatten die Kinder danach allerdings kein Interesse mehr. Ich ließ beide mehrere Sportarten ausprobieren: Leichtathletik, Fußball, Handball, Tennis, Schwimmen, Judo, Taekwondo und Boxen.

Die Suche war erfolgreich

Das Boxen hatte es beiden schwer angetan. Dort wurde mit einer gewissen Disziplin aber auch mit ganz viel Spaß die Grundlagen des Boxsportes beigebracht. Wir waren im Boxring Bürstadt. Überschüssige Energie und auch eine gewisse Aggression, die Kinder manchmal in sich tragen, wird dort in die richtige Richtung gebracht. Ein ganz toller Sport, der mit gebrochenen Nasen und aufgeplatzten Augenbrauen nicht wirklich zusammenhängt.

Soziales Engagement gehört dazu

Nebenbei machten meine Kinder schon immer in der Kinderfeuerwehr mit. Till war zuerst in Bürstadt bei den Feuerstrolchen, einer wirklich großen Gruppe. Es wurde viel gelernt, gespielt, gemalt und Ausflüge unternommen. In einer Backstube eines Bäckers wurden Plätzchen gebacken, zur Berufsfeuerwehr in Mannheim wurde gefahren,… und und und.

Als in unserem Ort eine Kinderfeuerwehr gegründet wurde waren Till und ein Freund von ihm die ersten Gründungsmitglieder. Schnell sprach es sich herum und mittlerweile sind viele Kinder – davon auch viele Mädchen – Mitglieder in der Kinderfeuerwehr, natürlich auch unser Kleinster.

Mit 10 Jahren ging Till automatisch in die Jugendfeuerwehr über. Er ist unglaublich stolz ein Teil davon zu sein. Nach anfänglichen Reibereien konnte er aber dort Fuß fassen und geht sehr gerne hin. Es werden tolle Dinge und Wettbewerbe gemacht, im Sommer findet ein Zeltlager von allen Wehren des Kreises statt, es werden Ausflüge unternommen, die man wahrscheinlich so nicht unternehmen würde, es ist zum Beispiel jetzt bald eine Kanufahrt geplant, es wird Pizza gegessen und viel gelernt.

Maxim wird im April 10 und wird dann auch Mitglied in der Jugendfeuerwehr. Er freut sich sehr darauf, obwohl er traurig ist, kein Teil mehr von der Kinderfeuerwehr zu sein. Es war halt eine sehr schöne Zeit! Vielen Dank, Vanessa!

Die Suche geht weiter

Nach dem Boxen wollte Till unbedingt zum Fußball. Mir war klar, dass das zum Scheitern verurteilt ist, denn meine Kinder haben kein Ballgefühl. Nach 2 Monaten sah das auch Till ein.

Meine Freundin empfahl einen Sport, über den ich Euch bald mehr berichten will in einem eigenen Beitrag, auf den ich mich sehr freue. Till testete Wing Tai. Das macht er bis heute und hat seinen wahren Sport gefunden. Das freut mich sehr für mein Kind. Beitrag darüber folgt.

Einer will hoch hinaus

Maxim allerdings mochte diesen Sport nicht, was mich nicht überraschte. Er liebt es zu klettern. Noch bevor er laufen konnte, kletterte er. Überall, an allem. Er musste nur warten bis er alt genug war. Meine Eltern sind Wanderer, schon immer. Sie sind Abteilungsleiter der Wanderabteilung des örtlichen Wandervereins und Mitglieder beim Alpenverein. Einmal im Jahr ging mein Vater mit der Wandergruppe des Kraftwerk Biblis ins Hochgebirge. Ein anderes mal im Jahr gingen meine Eltern schon als ich noch ganz klein war in die Berge zum Wandern. Ich bin damit aufgewachsen.

Meine Eltern erzählten uns von einer Kletterabteilung für Kinder im Alpenverein.

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Maxim testete es und es macht ihm riesigen Spaß! 2 mal im Jahr wurde zusätzlich eine Wanderung angeboten für die Familien der Mitglieder, bei der wir immer dabei waren. Nun nach 2 Jahren will Maxim mehr ausprobieren. Deshalb waren wir gestern und heute in der Kletterhalle High Moves zum Einführungskurs für Kinder. Es hat Maxim sehr viel Spaß gemacht. Er will nun immer montags in die Kinderklettergruppe gehen. Dort kann man dann auch verschiedene Kletterabzeichen ablegen, was ja auch ein Anreiz ist, obwohl Maxim da nicht so wert drauf legt.

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Schaut Euch die Kletterhalle High Moves mal an, ich habe von innen noch keine Fotos gemacht, aber auf deren Website könnt Ihr Euch das anschauen. Es ist unglaublich imposant und beeindruckend! Aber auch schon von außen… im Mai gibt es dann ein Anklettern und dann wird auch draußen geklettert. Also, wer hoch hinaus will, los gehts!

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Ich mache natürlich auch Sport, allerdings nicht so aktiv wie meine Kinder, was einfach daran liegt, nicht die Zeit dazu zu haben. Eine Zeitlang versuchte ich Zumba, aber irgendwann kam mir auch da das Training meines Sohnes in die Quere. Ich gehe gerne Laufen. Mehr mal das Tempo Walking, dann Intervall und dann auch mal eine Strecke, die ich komplett durchlaufe. Da ich letztes Jahr viel gesundheitlich angeschlagen war, muss ich dieses Jahr langsam wieder anfangen. Ich warte noch auf besseres Wetter.

Ich hoffe, Euch gefiel dieser Beitrag, der nun mal aus unserem Alltag stammt und vielleicht einige inspiriert, mal einen etwas anderen Sport auszuprobieren als eben Fußball oder Turnen.

Eure Bea.

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