1000 Fragen an mich selbst - Teil 6
1000 Fragen an mich selbst,  Allgemein

1000 Fragen an mich selbst – Teil 6

Hier startet die nächste Runde der 1000 Fragen an mich selbst. Ihr erfahrt etwas über meine (nutzlosen) Talente, wie ich zu Alkohol stehe und ob ich noch an das Gute im Menschen glaube.

1000 Fragen an mich selbst – #6

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Ich bin Stier – ja, es trifft schon sehr auf mich zu, Aszendent Löwe allerdings auch. Ich habe wohl Kraft wie ein Löwe und will mit den Hörnern durch die Wand, um meine Ziele durchzusetzen.

Du legst Wert auf Besitz, sichere soziale Position und persönliche Haltung. Du wirkst vertrauenerweckend. Dein Selbstbewusstsein und dein Wille sind markant, aber du hast es nicht nötig, dich demonstrativ zur Schau zu stellen. Du bist eine ruhige Person und hast etwas Erhabenes. Zornausbrüche können aber nach längerem Reizen bei dir dann doch überraschend heftig ausfallen. Doch das wird selten vorkommen.Quelle: astroschmid.ch

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Schwarz und rot.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Ich versuche es. Was ich manchmal in zu lange Pausen investiere, stecke ich abends in spätere Abendstunden.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Im Moment eine. Und wenn ich Sport mache noch eine andere, die ich auf DVD habe.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

Fantastie. Die von Kindern ist noch so unbegrenzt und rein. Wir Erwachsenen sind oft so ekelhaft realistisch.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Wir hatten letztes Jahr einen Anbieterwechsel, der nicht so reibungslos abging, wie es eigentlich versprochen wurde. 8 Wochen hatten wir kein Internet und kein Telefon. Allerdings haben wir ja alle ein kleines Volumen an Internet auf dem Handy, welches sehr schnell erreicht war.

Da wir in Homeoffice arbeiten, mussten wir mit Tricks arbeiten, damit wir Internet haben (danke an die Nachbarschaft! Euer WLan hat uns den Arsch gerettet). Privat hatte ich dann eher keines. War schon ungewohnt, am Anfang war es wie Entzug, so dass man im Kaufland plötzlich nicht mehr eine halbe Stunde mit Einkaufen verbrachte, sondern 1 Stunde im offenen WLan, um Instagram und Co. am Laufen zu halten.

Es wurde aber besser, man gewöhnte sich an die Situation. Ich möchte es aber nicht noch einmal erleben. Ohne WhatsApp bin ich von der Menschheit getrennt.

107. Wer kennt dich am besten?

Mein Mann und meine beste Freundin. Achja, meine Kusinen.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Fenster putzen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Ja, vor allem wenn man mitkriegt, wie ignorant die Menschheit ist. Eine Bekannte von mir ist behindert und an den Mülltonnen gestürzt. Keiner hat ihr aufgeholfen. Da bin ich schon sehr enttäuscht.

Ich gebe auch zu, dass ich von meinen Kindern enttäuscht bin, wenn sie es nicht mal versuchen, eine gute Note zu erzielen. Das sage ich ihnen auch. Genauso, wie ich nicht an Lob spare, wenn sie etwas gut machen.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Einfach Zeit für mich haben, shoppen gehen, zum Friseur, nur das machen, was ich gerne möchte, mit einer Freundin einen Kaffee trinken. Herrlich.

111. Bist du stolz auf dich?

Ja, sehr. Ich meistere mein Leben echt gut, obwohl ich es oft nicht leicht habe.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich habe viele Talente, ich glaube, keines davon ist nutzlos. Ich bin zum Beispiel sehr musikalisch, was den Nutzen hatte, dass ich in der Schule in Musik gut war, meine Kinder da auch unterstützen kann. Es kann auch ein Fluch sein – ich kann anderen bei Karaoke nicht zuhören, die WIRKLICH schlecht singen. Das ist für mich Quälerei. Oder einem Kinderchor zuhören, der nicht immer die Töne trifft. Wenn ich also da begeistert am Rand stehen soll, dann ist mein Talent nutzlos.

Noch ein Beispiel, ich konnte schon immer gut schreiben. Auch in der Schule, bei Aufsätzen. Jetzt sagen alle, das ist doch gut. Es ist allerdings nicht hilfreich, wenn man eine Menge vorgegeben bekommt und diese maßlos überschreitet, wenn man immer sehr vom Thema abschweift. Das hat mir die ein oder andere schlechte Note eingebracht.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Mein Zahnmedizin-Studium. Ich habe es abgebrochen, weil es nicht mit meiner Vorstellung von einem Familienleben vereinbar war, denn mein großer Sohn war gerade 6 Monate alt. Ich habe diese Entscheidung nie bereut.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Ich trinke ganz gerne mal Sekt mit Sirup, oder ein Cocktail, oder ein Bier. Aber nicht regelmäßig. Ab und zu gönne ich es mir einfach. Manchmal auch über den Durst. Ich bin halt auch nur ein Mensch und nicht perfekt. Warum ich es trinke? Manchmal ist es die Situation, dass man auf was anstoßen will, oder manchmal einfach so.

115. Welche Sachen machen dich froh?

So vieles. Kleine Dinge. Wenn die Kinder im Bett sind und alles erledigt ist. Wenn alle gesund sind. Wenn alle lachen. Harmonie. Wenn die Sonne scheint. Wenn ich mal frei habe. Wenn ich Blogbeiträge schreibe. Sowas halt.

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Ja, mehrfach. Heute war das Wetter traumhaft.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

„Unglaublich“

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Es kommt auf die Situation an. An meinem Geburtstag erwarte ich das. Auf Schulfesten mag ich es nicht.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Um mit meinen Kindern Spiele zu spielen. Das kommt manchmal zu kurz. Oder für meine Tiere. Auch die kommen oft zu kurz. Zum Glück nehmen mir die Fische das nicht krumm.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ja, da bin ich mir sicher. Es wird keiner böse geboren. Obwohl ich das so sehe, wie die Mama von Forrest Gump: Es gibt keine böse Menschen, es gibt nur Menschen, die böse Dinge tun. Wenn ich sehe, wie Jugendliche an unserer Gesellschaft zerbrechen – da weiß ich, das Menschen eigentlich von Natur aus gut sind. Aber entweder sie zerbrechen, oder sie werden hart. Gut zu bleiben, das verlangt unheimlich viel Rückrat und Willen von einem Menschen ab. Das halten nur die Wenigsten durch.

Wieder die 1000 Fragen an mich selbst geschafft, ich hoffe, ich konnte Euch wieder ein wenig begeistern für meine ehrlichen Antworten. Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.

Eure Bea.

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