1000 Fragen an mich selbst,  Allgemein

1000 Fragen an mich selbst – Teil 11

Ach herrje, schon ist Montag. Normalerweise schreibe ich diese Teile immer sonntags, aber gestern war das Wetter so toll, da waren wir hauptsächlich draußen und tankten Vitamin D. Deshalb kommt erst heute Frage 201 – 220 wieder gestellt von Johanna von Pink-e-pank.de aus der Zeitschrift Flow. Dieses Mal ist das Thema „Glück“ sehr präsent. Die Fragen gingen mir sehr nahe. Viel Spaß beim Lesen und Selbst-Beantworten.

1000 Fragen an mich selbst- #11

 

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Sehr gut, denn ich wohne seit meiner Kindheit hier, ich wohne ja im Haus meiner Großeltern und Urgroßeltern.

Ich hab auch schon welche kommen und gehen gesehen, aber da alles Eigentum ist, bleiben sie länger. Wir wohnen am Anfang einer ganz kleinen Sackgasse, in dieser Gasse habe ich als Kind schon gespielt, Fahrradfahren gelernt, und nun tun es meine Kinder auch und die der Nachbarn. Das ist echt schön!

Auch im Sommer mit den Nachbarn zusammen in der Gasse zu sitzen, etwas zu trinken, den Kindern beim Spielen zuzusehen und einfach nur miteinander zu lachen… unbezahlbar!

202: Hast du oft Glück?

Definiere Glück! Glück im Spiel? Nein, überhaupt nicht. Glück in der Liebe? Sehr wohl!

Ich bin glücklich, weil ich gesund bin, meine Familie gesund ist, ich meinen Traummann an meiner Seite habe, wir ein Dach über den Kopf haben, es meinen Tieren gut geht und sie mich jeden Tag zum Lachen bringen. Uns geht es gut. Das ist Glück für mich! Übrigens: Glück gibt es als Schulfach an einigen Schulen! Ich finde, das sollten alle Schulen lehren. Damit die Kinder fühlen lernen, was Glück ist. Denn es ist für jeden Menschen etwas anderes.

203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Ich habe nicht viele Freundinnen, aber die, die ich habe, denen müsste ich ja ähnlich sein, damit ich mich von einer am meisten unterscheide… ich denke, von allen! Wir sind alle sehr individuell, aber wir verstehen uns super. Ich vergleiche mich nicht mit anderen.

204: Was machst du anders als deine Eltern?

Ich vergleiche mich nicht mit meinen Eltern, obwohl ich ihnen sicher sehr ähnlich bin.

Es ist eine andere Zeit, ich bin Ende der 70er geboren, in den 80ern aufgewachsen. Die Erziehung war anders, die Gesetze waren andere. Ich unterscheide mich schon von meinen Eltern indem ich arbeite. Meine Mutter arbeitete erst spät und wenn überhaupt nur als Aushilfe. Das würde mir nie ausreichen.

Außerdem bleibe ich nicht bei meinem Ehemann aus Gewohnheit. Ich zwinge meinen Kindern keine Hobbys auf. Und ich bin nicht so herzlos, wie meine Eltern es in den letzten Jahren zu mir waren. Das könnte ich nie sein. Die, die wissen, was los war, verstehen es.

205: Was gibt dir neue Energie?

Ich mir selbst. Ich stehe, ich gehe, ich renne, ich falle, ich liege, ich stehe wieder auf. Und das nur aus eigener Energie.
Natürlich raubt der Alltag viel die Energie. Die fülle ich auf mit meinen Kindern rausgehen, frische Luft, stundenlang mit Freundinnen telefonieren (ich kenne jetzt zwei, die breit grinsen), ein Glas Wein trinken, mich mit meinen Tieren beschäftigen,…

IMG_5132

206: Warst du in der Pubertät glücklich?

Nein, das war wohl niemand und das ist absolut normal und sogar wichtig. Alle sind mal depressiv in der Pubertät. Ich hatte es schwer, war ich nicht unbedingt eine Fashionista, hatte Pickel, merkwürdige Frisuren. Aber ich hatte Freundinnen, die mit mir durch diese Scheiße gegangen sind. Und nur das ist es, was in dem Alter zählt.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Als mein Sohn früher den Nachtschreck hatte, mehrmals in der Nacht, da gab es schon mal die ein oder andere Nacht ohne Schlaf für mich. Zählt das auch?

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Zukunftspläne, allerdings oft sehr unrealistische. Es sind ja Träume.

209: Blickst du dich oft um?

Nein, wozu? Ich habe keine Angst, falls das gemeint ist. Ich gehe oft sehr spät noch mit dem Hund raus, habe aber keine Angst, dass mir etwas passieren könnte. Ich bin da sehr selbstbewusst.

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Wer ich wirklich bin. Aber ich denke, immer mehr erfahren mehr über mich, wenn sie sich wirklich interessieren und meinen Blog lesen. Dieser ist 100% ich.

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Kindererziehung. Da sind wir uns am wenigsten einig. Aber die Kinder merken das nicht. Ich würde zu viel schlafen. Tja.

212: Worauf freust du dich jeden Tag?

Auf den Moment, wenn ich im Bad bin und mich fertig mache für den Tag, ganz für mich alleine mit meiner Musik.

Auf den ersten Kaffee des Tages.

Auf den Moment, wenn ich die Vogelvoliere aufmache und meine Papageie zu mir kommen.

Auf den Moment, wenn der Hund freudig auf sein Futter wartet und trotzdem wartet, bis ich es „freigebe“.

Auf den Moment, wenn die Kinder nach Hause kommen von der Schule und erst einmal die freudigen und aufregenden Dinge erzählen.

Auf den Moment, wenn das Essen auf dem Tisch steht, das ich mit meinen Händen gekocht habe.

Auf den Moment, wenn die Kinder das Essen essen und dabei freudig plaudern. Da sitze ich und lausche einfach nur. Auf den Moment, wenn die Kinder endlich im Bett sind. 

IMG_6139

213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Meine Freundin fehlt mir, die einfach ein anderes Leben führt wie ich. Sie fehlt mir jeden Tag. Aber ich gönne ihr das Leben, das sie sich erträumt hat, denn sie hat dafür viel getan. Und ich denke, sie gönnt mir auch meines.

214: Wie gehst du mit Stress um?

Ich bin unglaublich genervt und schlecht gelaunt. Zum Glück ist das immer nur von kurzer Dauer, denn ich lasse mich von vielem nicht mehr stressen.

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Das war früher so, aber das ist vorbei. Ich bin genauso, wie ich mich gebe.

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Ich liebe Harmonie und versuche, Harmonie immer herzustellen.

Ich kann über mich selbst lachen.

Ich bin ein Familienmensch und leide darunter, so wenige Familienmitglieder zu haben.

Ich habe immer ein offenes Ohr für alle.

Ich gebe jedem Menschen eine Chance, egal welcher Rasse, Religion, sexueller Neigung oder Alter.

Ich trinke gerne mal ein Feierabendbier.

Ich sage zu meinem Kind: Schatzl.

Ich brauche keine anderen Menschen um glücklich zu sein. Ich kann mein Ding auch alleine machen.

Sport ist nicht für die Figur gut sondern für die Seele.

217: Kann man Glück erzwingen?

Nein, das ist eine innere Einstellung, die man erlernen muss, sonst ist man immer unglücklich und merkt garnicht, wenn das Glück vorüber zieht.

218: Welcher Streittyp bist du?

Laut, unter der Gürtellinie. Wenn ich leise werde, heißt das, zieh Dich warm an.

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Nein, ich bin den ganzen Tag müde. Nach dem Aufwachen habe ich oft das Gefühl, garnicht geschlafen zu haben.

220: Wie klingt dein Lachen?

Ich lache viel und oft, ich sag mal es klingt herzlich. Ich lache niemals unecht. Ich kann allerdings ironisch und sarkastisch lachen. Den Unterschied hört man allerdings.

So, da waren sie wieder, weitere 20 Fragen der „1000 Fragen an mich selbst“. Ich habe so geantwortet, wie es für mich stimmig ist. Ich hoffe, es passt für Euch auch. Ich wünsche Euch einen schönen Start in die neue Woche, es geht auf Ostern zu,

Eure Bea.

PS.: Hier mal die vorherigen Seiten als Link. Viel Spaß beim Lesen.

1000 Fragen an mich selbst Teil 1
1000 Fragen an mich selbst Teil 2
1000 Fragen an mich selbst Teil 3
1000 Fragen an mich selbst Teil 4
1000 Fragen an mich selbst Teil 5
1000 Fragen an mich selbst Teil 6
1000 Fragen an mich selbst Teil 7
1000 Fragen an mich selbst Teil 8
1000 Fragen an mich selbst Teil 9
1000 Fragen an mich selbst Teil 10

47 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.