Barcamp;
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Mama Beas Weekly News: Ein Ei, ein Barcamp und Eventnachbearbeitung

Eine aufregende Woche ging nun gestern vorüber… endlich Ferien! Für mich bedeutet das, nun auch noch die Kids zu bespaßen! Wie ich das mache, ob es wieder einmal scheitert, und wie die letzte Schulwoche so aussah, könnt Ihr hier lesen, in Mama Beas Weekly News: Ein Ei, ein Barcamp und Eventnachbearbeitung. Viel Spaß beim Lesen.

Die Woche begann schon am Sonntagabend

Dieser Beitrag enthält Werbung durch Namens- und Markennennung, ist selbst bezahlt

Nach dem Grillen und die Kids Richtung Bett bewegen, bemerkte ich, dass es einem meiner Papageien, Coco, irgendwie nicht gut ging. Sie (Update: Wir haben einen Test machen lassen, beide Papageie sind weiblich) saß unten, was sie ungern macht, und quietschte komisch. Nach einer Weile bemerkte ich, dass sie nicht koten konnte.

Am nächsten Morgen war es nicht besser, ich bemerkte, dass der Bauch dicker wurde. Allerdings war sie auf keinen Fall apathisch, was es für mich nur schwerer machte, sie in die Transportbox zu bekommen. Es handelt sich nämlich um einen blutrünstigen frauenhassenden Papagei!

Papagei; Graupapagei; vogelkundiger Tierarzt; Tierarzt

Ab zur Tierärztin

Ich bin so happy, eine vogelkundige Tierärztin gefunden zu haben, die nicht weit weg ihre Praxis hat ( bis 30 Kilometer ist angemessen, finde ich) und bei der das Tier im Vordergrund steht, nicht das Geld.

Es wurde eine Röntgenbild gemacht und der Verdacht der Tierärztin und von mir bestätigte sich:

Mein Vogel ist schwanger!

Also, mal zum Röntgenbild: So ein Papagei besteht ja aus einem Hauch von Nix! Da er fähig ist, weit und hoch zu fliegen, besteht er nur aus ein bisschen Material und Luft. Das heißt, man sieht bisschen die Knochen (ganz fein und ganz dünn). Und da war es: Das Ei. Genau da, wo bei uns Frauen in der Schwangerschaft die Gebärmutter sitzt. Und man sah auch gleich, dass alles gut saß.

Mein Vogel war also das erste mal im Leben schwanger!

Mit 27 Jahren. Papageie können schon viel früher Eier legen. Wahrscheinlich stellt sich Euch nun auch die Frage: Wer ist der Vater?

Wir haben 2 Mädels.

Es ist nicht anders wie bei allen anderen Vögeln inklusive Hühnern auch:

Vögel legen Eier, auch ohne Hahn. Diese sind dann unbefruchtet. Die meisten Eier, die wir essen, sind unbefruchtet.

Coco bekam eine Spritze mit wehenförderndem Oxitocin (ich musste so lachen!) und wir fuhren wieder nach Hause. Wenn das Ei bis zum nächsten Morgen nicht da wäre, müssten wir wiederkommen zur Geburtshilfe! (Hier eine völlig hysterisch lachende Bea einfügen! Stellt Euch mal vor, die Hühner bräuchten das… jeden Tag!)

Den Rest des Tages verbrachte ich damit, die Vögel innerhalb der Voliere zu trennen (das geht bei uns ganz gut, wir haben eine Trennwand), abzudunkeln, Coco Wasser mit einem Löffel anzubieten und zu warten.

Nachts, als wir schliefen, bekam Coco ihr erstes Ei. Auf der Stange ganz oben. Es fiel in eine Wasserschüssel und zerbrach. Nicht der klerverste Vogel, den ich da habe!

Papageien-Ei; Ei; unbefruchtet; Vogelei

Am darauffolgenden Tag gab ich ihr Calcium. Sie war etwas benommen und müde, man sah ihr an, dass sie mit der Situation nicht so ganz umgehen konnte. Eine Bekannte schrieb mir in Facebook, dass da noch ein ganzes Gelege hinterher kommen kann! Na, zum Glück kam nichts mehr!

In dieser Woche hatten die Kids in der Schule Projektwoche und donnerstags dann das Sommerfest, an dem sie die Ergebnisse präsentieren konnten. Natürlich war ich dort und schaute mir alles an, ist ja klar.

Freitag gab es dann Zeugnisse (fragt nicht! Sie haben andere Talente. Wir suchen noch. Aber sie MÜSSEN andere Talente haben!) und ab da begannen dann die langersehnten Ferien.

Ich flüchtete also Samstag auf das Literatur Barcamp in Heidelberg

Barcamp Heidelberg; Literatur-Barcamp; Litcamp19

Wo fange ich an?

Es begann mit einem echt leckeren Frühstück mit außergewöhnlichen Marmeladen. Sehr sehr lecker!

Gelee; Marmelade; Vegan;lecker

Ich kannte dort niemanden, was mir normalerweise nicht schwer fällt, aber irgendwie war das dieses mal anders. Lag vielleicht auch daran, dass die meisten anderen sich gegenseitig kannten, denn dieses Barcamp fand nun das 4. mal statt. Außerdem ist es ein völlig anderes Klientel, denn es waren kaum Blogger dort.

Ich fasse mich kurz (hahaha, kann ich doch garnicht!):

Barcamp bedeutet, jeder kann eine Session halten, der will. Es entstehen spontane Sessions, die am Morgen geplant werden. Die Location machte es möglich, viele Sessions parallel stattfinden zu lassen, eine Farbmarkierung diente zur Orientierung.

Die Sessions, an denen ich teilgenommen habe, waren für mich interessant und ich habe dazu gelernt. Wie man einen Podcast macht, zum Beispiel. Und was die Apokalypse bedeutet. Naja.

Alles, was mir positiv auffiel:

  • Unisex-Toiletten und keiner störte sich daran!
  • Orga-Team stellte Deo, Tampons und Sonnencreme in den Toiletten (an den Waschbecken) zur Verfügung
  • Es gab eine tolle Kinderbetreuung
  • Farbmarkierungen, die zu den Räumen führten
  • Slush-Maschine und genügend gekühlte Getränke
  • Nachhaltigkeit: Papierstrohhalme, Pfandbecher und Tassen
  • Das Mittagessen war vegan und sehr lecker, so dass es auch Nicht-Veganern schmeckte, das „Personal“ an der Pfanne oder Friteuse war sehr nett und immer für einen lustigen Spruch zu haben
  • Zwei Kinder-Pools zum Abkühlen der Füße standen zur Verfügung, ebenso genug Sitzplätze (auch im Schatten)
Vegan; Burger; lecker

Alles, was mir negativ auffiel:

  • Es gab eine Wand, auf der die Sessions aufgelistet waren, wann und wo sie stattfinden sollten. Allerdings hießen die Räume anders, als es auf der Wand stand, was zu Verwirrungen sorgte.
  • Orga-Team machte mehrfach darauf aufmerksam, dass es wohl sehr unordentlich wäre (fiel mir nichts auf!) und doch jeder darauf achten sollte, dass das nicht passiert. Man solle auch den Müll der anderen Besucher mit aufräumen und immer die Augen aufhalten. Dies wurde sehr oft betont, fühlte sich wie ein erhobener Zeigefinger an und war mir sehr unangenehm. Auch die Betonung, dass sie nicht unsere Angestellten seien und an dem Event nichts verdienen würden, machte dies nicht besser!
  • Essen gab es draußen, man musste recht lange anstehen und die Sonne brannte von oben. Es gab nicht ausreichend, die Pommes waren bei mir schon leer, Cookies am Vortag gab es auch nicht genug
  • Die Auswahl des Essens war für mich schwierig mit der Histaminintoleranz, es gab keine Alternative
  • Es wurde förmlich eingefordert, dass man beim Abbau hilft
  • Die Hängematten, die irgendwie kaputt gingen, sollten nicht über eine Versicherung laufen sondern durch zusätzliche Spenden bezahlt werden (wieder ein erhobener Zeigefinger!)

Es hatte aber viel Gutes: Ich habe viel gelernt, tolle Gespräche und Diskussionen geführt, auch während der Sessions, neue Denkanstöße bekommen und tolle Kontakte knüpfen können, wie die tolle Wencke von https://idealistich.de/ mit ihrem Schwackel (schaut mal rein, sie macht tolle Sachen mit dem Schwackel), die mir viele Denkanstöße gegeben hat, ich bin schon dabei, sie umzusetzen! Danke, Wencke! Du bist großartig!

Ich kam gestern ziemlich erledigt von diesem erfahrungsreichen Wochenende wieder, deshalb machte ich heute die

Eventnachbearbeitung

Wie mache ich diese:

Ich suche alles zusammen, was ich an diesem Wochenende angesammelt habe: Flyer, meine Notizen, Visitenkarten

Events; Flyer; Visitenkarten; sortieren

Dann sortiere ich nach Relevanz, klebe die Visitenkarten in mein Eventbuch (ja, ich habe sowas) und beschrifte diese, woher ich die Person kenne und was mir zu ihr einfällt (das vergisst man mit der Zeit wieder!)

Event; Barcamp; Visitenkarten; Eventbuch

Die Flyer lege ich neben den Rechner

Danach schreibe ich meine Notizen ins Reine in mein Eventbuch und schreibe auch Ergänzungen dazu, die mir einfallen

Die Flyer gehe ich dann systematisch durch: Kollegen suche ich in Social Media und nehme sie in meine Liste auf, mögliche Kooperationspartner google ich noch einmal, schaue, ob sie passen und schreibe sie direkt an wegen einer Zusammenarbeit, bringe mich in Erinnerung.

Danach entsteht ein Blogbeitrag, sowie heute.

Und danach können die Ferienspiele beginnen!

Ferien – können 6 endlos-lange Wochen werden! Meine Söhne haben nun neuerdings beide einen Nintendo Switch und werden sich sicher damit die Zeit vertreiben, in der ich arbeite. Nachmittags werden wir viel Zeit im Pool verbringen oder Ausflüge machen. Der Große ist dann noch im Zeltlager.

Ich wünsche Euch, die schon Ferien haben, gute Nerven, trotzdem eine schöne Zeit, genießt das Zusammensein und das schöne Wetter!

Eure Bea.

36 Kommentare

  • Heinz peter

    Toll das es dem Papageien besser geht und es nichts schlimmes war.
    Ein toller Artikel, auch wenn mich persönlich beim lesen, Einschübe immer etwas stören 😅
    Insgesamt aber ein toller und informativer Beitrag.
    MfG

  • Mo

    Liebe Bea,

    oh, bei euch gab es schon Zeugnisse. Bei uns stehen die morgen an. Wir sind schon sehr gespannt. Vor allem was das sozial Verhalten angeht….
    Zum Glück war mit deinem Papagei sonst alles okay. Aber ich glaube dir gern, dass du dir Sorgen gemacht hast. Ich habe ja nur kleine Variante, Wellensittiche, aber wenn es denen schlecht geht, dann bin ich auch immer total in Aufregung.

    Vielen Dank für deine spannende Review.

    Liebe Grüße,
    Mo

  • Sigrid

    Haha, mit der Geschichte von deinem Papagei hast du ja sprichwörlich „den Vogel abgeschossen“, hab so lachen müssen – und ich hatte ja gar keine Ahnung wie alt diese Tierchen werden können. 27 Jahre? Das ist ja der Wahnsinn. Was für eine Woche. Spannende Serie, übrigens.

    Lg Sigrid

  • Katii

    Das klingt ja nach einer turbulenten Woche! Echt arg, dass euer Vogel nach so langer Zeit einfach schwanger wird :O :O
    Ich war zwar schon oft auf Blogger-Konferenzen, aber noch nie auf einem Barcamp…

    Alles Liebe, Katii

    • Mamabeasblog

      Ich finde das System Barcamp richtig gut! Allerdings sollte man nicht jedes Thema nehmen. Ich finde, Depressionen auf einem Literatur-Barcamp irgendwie unpassend!

  • Anja S.

    Das Barcamp klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend. Bei uns sind es noch 4 Wochen bis zu den Sommerferien und da meine Kids größer sind, bin ich die Sorge los, wie sie sich beschäftigen können. Allerdings gebe ich immer ein paar Aufgaben, wenn ich zur Arbeit fahre. Sie schlafen dann aber mind. bis 9 Uhr.
    Hab eine tolle Restwoche.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

  • Flo

    Huaah, das mit deinem alten Papageienmädchen ist ja lustig und süß! Hoffentlich hat sie die Geburt gut überstanden…
    Barcamp, jetzt weiß ich endlich was das ist. Hört sich da doch interessant an und ist gut zum Netzwerken. Muss ich bei uns mal gucken, wo eines stattfindet. Sicher eher in Städten, als in kleineren Orten. Hab mir darunter tatsächlich eher nur was mit Feiern und Saufen vorgestellt…. 🙂 aber so macht es ja wirklich Sinn und Spaß.

  • Carina

    Wenn ich schreibe…Oh wie schön, du hast einen Vogel!…dann kommt das jetzt nicht so gut an? Dabei meine ich ja nur, dass ich es extrem soll finde, dass du einen Papagei besitzt. Das muss ein sehr interessantes „Ei-reignis“ gewesen sein.
    Bei einem Literatur Barcamp war ich noch nie – klingt aber interessant.
    LG
    Carina

  • Who is Mocca?

    Das mit den Papageien ist ja wirklich interessant. Wusste ich so auch noch nicht – wieder was dazu gelernt! 🙂 Ich hoffe deinen Tierchen geht es wieder gut.

    Liebe Grüße,
    Verena

  • Jana

    Das Barcamp klingt super! Ich liebe solche Veranstaltungen ja sehr und besuche sie irgendwie viel zu selten! Und: Wow, wie cool, der Papagei! So einen hätte ich auch gerne.

    Liebe Grüße
    Jana

  • Carry

    Wow da hattest du wirklich eine abwechslungsreiche Woche 🙂 Das mit deinem Vogel finde ich echt krass, aber irgendwie auch lustig zugleich 🙂 Auf ein Barcamp wollte ich schon immer mal gehen, das muss ich unbedingt mal in Angriff nehmen!

  • IcefeeTestet

    Ich musste ja jetzt lachen mit deinem Vogel, hat sich lustig angehört. Du hattest ja echt eine aufregende Woche, bei so einen Barcamp war ich noch nie.
    Viele Grüße Katrin

  • Auszeitgeniesser

    Eine wirklich interessante Zeit liegt hinter dir. Dinge zum Schmunzeln, wie deine Beschreibung des nicht ganz so cleveren Vogels 🙂
    Barcamps finde ich auch immer wieder spannend. Meist gibt es viel zu erleben, erfahren und der direkte Kontakt ist – gerade für Freelancer – eine echte Bereicherung.

    Ich freue mich schon auf das nächste Reiseblogger Camp im November in Leipzig.

    Liebe Grüße, Katja

  • Petra :)

    Spannend, was du da erlebt hast. Vor allem das Erlebnis mit deinem Papagei. Ich bin froh, dass es ihr nun wieder besser geht und ihr keine Geburtshilfe gebraucht habt 😉

  • Tanja

    Auf ein Barcamp würde ich auch mal gerne gehen. Aber jetzt mit Kind ist das gerade schwierig. Aber di Geschichte mit dem Papageien hat mich doch etwas zum schmunzeln gebracht. Toller Rückblick 😉

  • Busymamawio

    Liebe Bea,
    Da hast Du eine spannende Zeit hinter Dir! Habe ich es richtig verstanden, dass das Ei Deines Papageis nicht befruchtet war?
    Uns stehen auch bald die ersten langen Ferien bevor, da meine große im September eingeschult wird. Bei uns fangen diese aber erst Anfang August an und gehen bis Mitte September.
    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

  • Avaganza

    Schön dass es eurem Papagei wieder besser geht! Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht so genau wie das mit „schwangeren“ Vögeln so abläuft…ich wäre da völlig hilflos gewesen. Auf einem Barcamp war ich noch nie! Klingt interessant!

    lg
    Verena

  • Jana

    Oh je das arme Vögelchen 🙂 Hoffentlich geht’s ihr wieder gut! Die Ferienzeit ist mittlerweile rum, haben sich deine Kinder gut mit der Switch beschäftigen können! Ich will unsere jetzt in meinem Urlaub mal wieder mehr nutzen!

    Liebe Grüße
    Jana von SimplyJaimee.de

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