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Mamabea auf Reisen – Die Bloggerreise Teil 2

„Macht Euch auf nach Speyer“ – Johann Wolfgang von Goethe

Im ersten Teil berichtete ich Euch vom Samstag im Museum. Nun gibt es wieder eine neue Seite von Speyer zu entdecken – in Mamabea auf Reisen – Die Bloggerreise Teil 2

Am Sonntag reiste ich noch einmal nach Speyer,

weil das Historische Museum Speyer noch mehr mit uns Bloggern vorhatte.

Nach einem leckeren Frühstück im Hotel am Technik-Museum, in dem die anderen Blogger übernachtet haben und ich nur Gutes darüber gehört habe, konnte man sich aussuchen, ob man dem Technik Museum oder dem Sealife einen Besuch abstatten möchte. Eine andere Möglichkeit war eine Mitmach-Führung der Stadt Speyer.

Ich entschied mich für die Mitmachführung, denn im Technik-Museum und im Sealife war ich schon, ich war wieder ohne Kinder unterwegs und konnte so die Führung in vollen Zügen genießen.

 

 

Ich muss Euch sagen – eigentlich mag ich so Führungen nicht, weil in denen immer mit Zahlen, die sich eh keiner merkt, um sich geworfen wird. Aber ich wurde echt überrascht! In unserer Gruppe waren ein paar Kinder dabei und so passte die sehr sympathische Führerin sich diesen an, was mir gut gefiel, denn so wurden keine Zahlen rausgehauen, die man nicht greifen kann und alles sehr verständlich erklärt.

 

Der Erbauer mit seiner Frau – sie trägt die Krone, sie ist diejenige, die schreiben kann und gebildet ist.

 

Uns wurde natürlich die interessante Geschichte des Doms erzählt, darauf folgte eine kurze Stippvisite im Dom und in der Dreifaltigkeitskirche.

 

Dom zu Speyer

In der Synagoge und dem Judenbad wurde wieder mehr erzählt, denn das ist nun mal eine Besonderheit in Speyer, weil es kein Ghetto gab und die Juden sehr geschätzt wurden.

Es war damals schon klar, wenn verschiedene Religionen zusammen arbeiten, man viel mehr erreicht. Da können wir uns heute noch eine Scheibe abschneiden!

Die Synagoge

 

Speyer war die HAUPTSTADT damals, allerdings hörte ich sehr viele Parallelen zu Worms heraus, was in mir das Gefühl der Heimat steigerte. Zum Abschluss bestiegen wir noch den Altpörtel, ein Turm, um einmal um sich herum die Stadt zu bestaunen.Vielen Dank für diese herrlichen Eindrücke.

 

Das absolute Highlight

 

Danach wurden wir schon im Historischen Museum erwartet, wo wir in einem schön hergerichteten Separee ein Meet & Greet mit Kinderbuchautor Paul Maar hatten. Welch eine Ehre, den „echten“ Papa vom Sams gegenüber zu sitzen. Er beantwortete unsere Fragen, hatte viele Anekdoten aus seinem Leben zu erzählen. Wir erfuhren, wie das Sams entstand, warum um das Sams im Film ein Geheimnis gemacht wurde, wie Schauspieler ausgesucht wurden, woher der Name „Opodeldok“ stammt und vieles mehr.

 

 

Nach einer Autogrammrunde gab es ein leckeres Buffet, das wir noch zusammen genießen konnten. Danach war der offizielle Teil des Bloggerevents abgeschlossen und wir konnten noch auf dem Geburtstagsparty -Kinderfest dem Autor, der aus seinem Buch vorlies, lauschen und an vielen Workshops teilnehmen. Mir war es allerdings zu voll, weshalb ich mir noch einmal die Ausstellung „Richard Löwenherz“ angeschaut und mich dann auf den Nachhauseweg gemacht habe.

 

Fazit: Ein wundervoller Tag, ein wundervolles Wochenende in Speyer ging zu Ende und ich werde es wieder tun! In Speyer! Mit meiner Familie.

 

Wer Kinderbücher und ihre Helden so liebt wie wir: Ab dem 1. Juni 2018 startet die neue Familien-Ausstellung Das Sams und die Helden der Kinderbücher , wo man dann sicher wieder viel entdecken kann. Pipi Langstrumpfs Küche zum Beispiel, es werden Requisiten ausgestellt! Also wir sind auf alle Fälle dort!

Vielen Dank an das tolle Team vom Historischen Museum Speyer für die hervorragende Organisation! Und bei den anderen Bloggern für das herzliche Miteinander und das gemeinsame Lachen:

Berenice, Sylvi,  Martina,  Kerstin,  Stefanie,  Frida,  Andreas,  Sandra,  Alina,  Marsha,  Suse,  Sabrina,  Kati

Abschließend möchte ich Euch noch gerne (weil Herzenssache!) die Goodie-Bag zeigen, in der sich unter anderem ein Buch von Paul Maar und viele Informationen, eine I-Padtasche die Tasche das Eigentliche ist! Denn die Tasche wurde aus einem Banner des Museums recycelt und in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung genäht. Sie ist ein Unikat! Sie wird sicher ein wichtiger Begleiter für mich werden!

Ich hoffe, Euch hat der Beitrag angeregt, Speyer zu besuchen, lasst es mich wissen, wie es Euch gefallen hat. Und vielleicht schreibt Ihr mir, ob Euch mein Bericht gefallen hat: Mamabea auf Reisen – die Bloggerreise Teil 2.

Eure Bea.

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